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Die Gemeinde ist klimaresilient
Gemeinde Corvara beschließt den Klimaplan
Im sogenannten Klima und Energie Team haben sich Vertreter*innen der Gemeinde Corvara, Interessensvertreter*innen und Bürger*innen rund zwei Jahre lang damit beschäftigt, wie die Gemeinde Corvara klimaneutral werden und die Folgen des Klimawandels abfedern kann.
Alle Pustertaler Gemeinden haben sich vor rund zwei Jahren dazu entschlossen, im Rahmen der Klima.Energie.Region Pustertal, kurz KER, sogenannte Klimapläne auszuarbeiten. Unterstützt werden sie dabei von der Bezirksgemeinschaft sowie dem Regionalmanagement Pustertal. Am Ende steht ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2040 will man klimaneutral sein und geeignete Mittel auf den Weg bringen, um mit den Folgen der Klimaveränderung gut umzugehen.
„Das Klima Team hat die Ist-Situation analysiert, sich genau angeschaut, welche sinnvollen Schritte wir in der Gemeinde Corvara setzen können. Der Klimaplan ist also keine Stangenware, sondern eine Maßanfertigung für unsere Gemeinde“, so Klima und Energie Team-Leiter der Gemeinde Stefan Costa. Irene Unterkofler vom Regionalmanagement Pustertal hat den Prozess federführend begleitet und zieht positiv Bilanz. „Die Klimapläne sind ein dynamisches Instrument, das den Gemeinden hilft, den Energieverbrauch zu senken, Energie effizienter einzusetzen, vermehrt erneuerbare Energieträger zu nutzen und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen“, so Unterkofler.
Herzstück „Maßnahmenplan“
Öffentliche Gebäude, Anlagen sowie der Fuhrpark wurden vom Klimateam unter die Lupe genommen. Welcher CO2 Ausstoß wird verursacht? Wie viel Strom, Heizöl oder Diesel werden benötigt? Inwieweit kann der Energieverbrauch mit erneuerbaren Energien gedeckt werden? Diese und weitere Fragen bildeten das Fundament für den sogenannten „Maßnahmenplan“, das Herzstück des Klimaplans.
Damit man vom gemeinsamen Nachdenken ins Tun kommt, hat man auch gleich festgelegt, welche Maßnahme bis wann umgesetzt werden soll und wer dafür zuständig ist. Das ist insbesondere für die weiteren Aktivitäten sowie das Monitoring wichtig und sinnvoll.
Klimaplan vom Gemeindeausschuss genehmigt
Nach einer ausführlichen Diskussion im Gemeindeausschuss der Gemeinde Corvara wurde der Klimaplan einstimmig genehmigt.
Die ersten konkreten Projekte in der Gemeinde Corvara stehen nun am Start bzw. befinden sich bereits in Umsetzung. Dazu zählen unter anderem:
- Aus- und Umbau des Kindergartengebäudes in Übereinstimmung mit dem DNSH-Kriterium des staatlichen Wiederaufbauplanes, d.h. unter Einhaltung des Grundsatzes, das Ziel „Eindämmung des Klimawandels“ nicht wesentlich zu beeinträchtigen (Einsatz umweltfreundlicher Technologien und Nutzung und Verwertung erneuerbarer Energiequellen)
- schrittweise Erneuerung des öffentlichen Beleuchtungsnetzes mit dem Ziel, den Verbrauch, die Kosten und die Umweltbelastung durch die Einführung der LED-Technologie einzudämmen
- Unterstützung von Schulprojekten zur Sensibilisierung und Förderung einer nachhaltigen Mobilität
„In Workshops und Befragungen haben wir versucht, möglichst viele Vorschläge von den Menschen in unserer Gemeinde einzubinden und nicht ‚drüber zu fahren‘. Wir hoffen, damit einen sinnvollen Beitrag geleistet zu haben, nicht nur für das Klima, sondern auch für die Gemeinschaft“, so Bürgermeister Robert Rottonara.
Der Klimaplan der Gemeinde Corvara kann hier aufgerufen werden.
Klimaplan der Gemeinde Corvara - genehmigt (2,39 MB) - .PDF
27.02.2025
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